Pappelpropolis: Der Klassiker unter den Bienenharzen
Pappelpropolis ist in weiten Teilen Europas die häufigste Art. Die Bienen sammeln die harzigen Knospen von Pappeln, insbesondere der Schwarzpappel. Diese Propolis zeichnet sich durch eine grünlich-braune Farbe und einen würzigen Duft aus. Sie ist reich an Flavonoiden und wird traditionell besonders geschätzt.
In der Kölner Bucht sind Pappeln entlang des Rheins weit verbreitet. Unsere Imker ernten daher überwiegend Pappelpropolis. Die Zusammensetzung ist von Jahr zu Jahr leicht unterschiedlich, abhängig von Witterung und Vegetation.
Nadelholzpropolis: Würzig und harzig
In höheren Lagen und in Nadelwäldern sammeln Bienen Harze von Fichten, Tannen und Kiefern. Diese Propolis ist oft dunkler und intensiver im Geruch. Sie enthält andere ätherische Öle und wird in der traditionellen Naturheilkunde ebenfalls genutzt.
Nadelholzpropolis ist in Deutschland vor allem im Schwarzwald und in den Alpen verbreitet. In Köln ist sie seltener, kann aber in Mischungen vorkommen.
💡 Fazit
Nadelholzpropolis hat einen kräftigen Charakter und wird regional unterschiedlich eingesetzt.